Rolf Zuckowski vermittelt in seinem Lied “An meinem Fahrrad ist alles dran” bereits den Kleinen, wie wichtig es ist, dass der Drahtesel über all seine nötigen Bestandteile verfügt. Ob die Klingel am Lenker, die Handbremse oder Leuchtelemente, wie Katzenaugen, all diese Fahrradteile müssen vorhanden sein, um sicher fahren zu können. Doch auf was genau muss man beim Fahrradkauf achten? Was sind wichtige Tipps und Tricks?
Bei einem Fahrradkauf kommt es auf die persönlichen Interessen an. Was für ein Radfahrer sind Sie, wo werden Sie das Rad nutzen? Oft kann man bereits vor dem Kauf entscheiden, ob es nun ein Mountainbike oder eher ein Stadtrad sein sollte. Wer Radsport betreibt, wird sich für das Rennrad mit schmaleren Reifen entscheiden. Radkünstler präferieren kleine, gelenkige Fahrräder. Wichtig ist auch, vorher über die Häufigkeit der Radnutzung zu entscheiden. Wird es für den täglichen Weg zur Arbeit gebraucht, für Wochenendausflüge oder für den Sport? Müssen mit dem Rad Einkäufe erledigt werden oder soll es für lange Radtouren mit Gepäckmitnahme dienen? Aus diesen Nutzungsarten ergeben sich die Anforderungen, auf welche Sie beim Fahrradkauf achten müssen.
Wenn sie nun wissen, wann und wie Sie Rad fahren, so können sie ins Detail gehen. Wichtig ist, dass ein gutes Fahrrad selten preiswert ist. Wollen sie ein günstiges Fahrrad ersteigern, so müssen Sie zeitigen Verschleiß und Reparaturkosten einplanen. Sehr wichtig für das Fahrrad sind die Bremsen. Man unterscheidet hier zwischen Scheiben-, Felgen- und in die Naben integrierte Bremsen. Letztere sind witterungsunabhängig und sehr zuverlässig, jedoch überhitzen sie schnell bei Dauerbremsung. Daher sind sie nicht für Bergabfahrten geeignet. Auch viel Gewicht kann die Bremswirkung schwächen. Felgen- und Scheibenbremsen sind besser für den Sportgebrauch geeignet, wobei Felgenbremsen bei Nässe weniger gut wirken und schnell verschleißen. Bei der Beleuchtung wählt man zwischen der Dynamo und der Akkulampe, letzteres kann schnell geklaut werden. Der Dynamo ist dementgegen fest am Fahrrad montiert. Hier sollte man aber auf die Leichtgängigkeit achten. Zusätzlich ist die Größe des Lichtkegels wichtig. Für das Rücklicht sollte man eher eine Halogenlampe oder Leuchtdioden verwenden als leicht durchbrennbare Glühbirnen. Grob gesehen gibt es zwei Varianten der Gangschaltung. Die Kettenschaltung, mit einer höheren Gangvielfalt, ist eher für den Sport- oder Reisegebrauch zu empfehlen. Die Nabenschaltung eignent sich hingegen für den alltäglichen Gebrauch. Bedienbar sind die Gangschaltungen über einen Drehgriff oder Daumenschalter, am Lenker. Hier können Sie nach Ihrem Geschmack wählen. Genauso sind die Reifen, Felgen und der Gepäckträger Geschmacksache. Bei den Reifen muss nicht nur die Breite ausschlaggebend für Geschwindigkeit und Fahrkomfort sein. Auch der Druck und das Profil spielen eine große Rolle. Felgen erhöhen den Komfort, sind aber schwerer. Wer viel Gepäck mit sich führt, sollte besonders auf einen speziellen Gepäckträger achten, der am Rahmen befestigt wird.
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